0991 / 8742 axelanger@aol.com

Pinctada Martensii – das ist die exakte Bezeichnung für die Muschel, die unter dem Namen Akoya gleichsam als Synonym für die Zuchtperle steht. Seit Beginn des 20.Jahrhunderts wird die AkoyaMuschel in Japan für die Herstellung von Perlen gezüchtet, von daher hat sich der Name Akoya-Perle durchgesetzt. Ein Perlmuttkern wird zusammen mit einem Gewebeteil einer fremden Akoya-Muschel in die ausgewachsene Muschel eingepflanzt, und unter sorgfältiger Behandlung durch Perlfarmer wächst – nicht immer – eine Zuchtperle heran.

Nur ein geringer Prozentsatz von Muscheln produziert wirklich perfekte, runde Perlen mit hervorragendem Lüster. Perlen mit großem Durchmesser sind besonders begehrt, die von 9 mm und mehr sind aber äußerst schwer zu züchten und daher selten und vor allem kostbar. Aber auch nichtrunde Akoya-Perlen, ihrer Form wegen als off-round, semibarock oder barock bezeichnet, haben ihre Liebhaberinnen und werden gerne in Kombination mit anderen Arten von Zuchtperlen und auch Edelsteinketten getragen. Der weitaus größte Anteil von Ankoya-Perlen wird für Perlen-Colliers verwendet, denn die Nachfrage dafür ist weltweit unbegrenzt. Perlenschmuck wie Ringe, Broschen, Ohrstecker und Armschmuck sind eine ideale Ergänzung zum Perlen-Collier, und das Angebot an Ankoya-Zuchtperlen gibt auch den Gestaltern dieses Schmucks viel Spielraum