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Als dekorativer Perlenschmuck eignet sich die Mabe-Zuchtperle wegen ihrer Größe von etwa 9 mm bis 22 mm besonders gut, zumal sie preislich sehr günstig ist. Daher erfreut sie sich in den letzten Jahren zunehmender Nachfrage bei Schmuck-Liebhaberinnen. Fachlich korrekt wird sie Zuchtschalen-Perle genannt, und damit ist auch schon ihre Entstehung charakterisiert. In die Muschel – es werden die gleichen Muschelarten wie zur Zucht von Südsee-Perlen verwendet – wird ein der gewünschten Form entsprechender Kern eingesetzt, der von der Muschel bereits innerhalb von 6 – 12 Monaten mit einer Schicht aus Perlmutt-Substanz überzogen wird, häufig aber nur sehr dünn, etwa in der Stärke eines Fingernagels. Zumeist werden runde Mabe-Perlen als Halbkugeln gezüchtet, aber auch Herzen, Tropfen und Ovale sind als Formen gefragt. Da die Zucht von halbrunden Mabe-Perlen deutlich schneller und einfacher als die von vollrunden Perlen zu bewerkstelligen ist und dazu auch Muscheln verwendet werden können, die zu schwach für die Produktion anderer Perlen sind, resultiert daraus ein erstaunlich günstiges Preisniveau für MabeZuchtperlen. Sie werden hauptsächlich für Ohrschmuck, Anhänger und Nadeln verwendet. Die MabePerle ist aber aufgrund der dünnen Beschichtung recht empfindlich, daher wird von einer Verarbeitung zu Ringen abgeraten.